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Abstract: . . . Nachvollziehen der Komplexitt eine wesentliche Eigenschaft der Art ist, wie wir versuchen, unsere Welt zu ergrnden. Und ich denke eben, dass die Kunst hier eine ganz entscheidende Rolle spielt, weil sie sozusagen beispielhaft, prototyphaft diese Prozesse abbildet, aber uns auch wieder erlebbar macht. . . . . . . dass die Hherentwicklung, die Abstraktion, das heit, die Ersetzung komplexerer Zusammenhnge durch einfachere Begriffe, Vorstellungen, ja sicher etwas mit der Entwicklung unserer Kultur und unserer geistigen Mglichkeiten, die Welt zu verstehen, zu tun hat. Und in diesem Sinne ist es plausibel, dass komplexere Zusammenhnge, also denken Sie naturalistische Darstellungen, schlielich durch die Zeichnung der Abstraktion ersetzt werden. Damit htten wir also sozusagen die Bewegung vom Gipfel hinunter zum Einfachen, vom Gipfel der Komplexitt hinunter zum . . . . . . tatschlich vielleicht der schlagende Beweis dafr, dass von seiner genetischen Anlage, von der Konstruktion seines Sensoriums, seines Gehirns jeder Mensch auf die Wahrnehmung und auf die Freude und auch die Begeisterung am Schnen, am Bild, an der bildlichen Darstellung, an der Harmonie angelegt ist, aber wenn er, aus welchen Grnden auch immer, erzogen wird, weil vielleicht keine Mglichkeiten aus sozialen Grnden vorhanden sind, diese Talente zu entwickeln oder weil das Interesse nicht vorhanden ist, ich meine, ein wichtiger Faktor ist der, dass es vielfach . . . . . . So knnte man ja sich vielleicht denken, dass dieses Hin und Her oder dieses Auf und Ab zwischen der Abstraktion im einfachen Zeichen und dem mehr detailhaften Nachvollziehen der Komplexitt eine wesentliche Eigenschaft der Art ist, wie wir versuchen, unsere Welt zu ergrnden. Und ich denke eben, dass die Kunst hier eine ganz entscheidende Rolle spielt, weil sie sozusagen beispielhaft, prototyphaft diese Prozesse abbildet, aber uns auch wieder erlebbar macht. . . . . . . dem Sinne, dass man zum Beispiel in den spten 60er-, 70er-Jahren, natrlich auch im Kontext Page 5 Bayerischer Rundfunk 5 ideologischer Debatten, berwiegend der Meinung war, dass der Mensch seine Wahrnehmungsfhigkeit, auch sein Schnheitsempfinden, da spielte ja die sthetik damals auch eine wichtige Rolle, wenn Sie an Marcuse denken, Adorno, das Produkt seiner Umgebung ist, seiner Erziehung. Inzwischen hat sich das Rad ein Stck weiter gedreht. Heute, durch die Fortschritte der genetischen Forschung, neigt . . . --3000,5,300,2976,25305
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