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Abstract: . . . nicht mit Betablockern behandelt werden. Gelegentlich auftretende wesentliche Nebenwirkungen der Betablocker sind verlangsamter Herzschlag, zu niedriger Blut- druck und Asthmaanflle. Wenn diese Symptome auftreten, mu die Dosis reduziert werden. Weitere mgliche, aber zum Teil sehr seltene Nebenwirkungen sind Hautreaktionen Mdigkeit Schlafstrungen trockene Augen Mundtrockenheit kalte Hnde und Fe bei Mnnern Potenzstrungen. Wenn Sie Betablocker fr Ihre Herzschwche verschrieben bekommen haben, mssen Sie auch an mgliche Wechselwir- kungen mit anderen Medikamenten denken, die Sie einneh- men. Dazu gehren an erster Stelle Medikamente gegen die Zuckerkrankheit. Betablocker verstrken und verlngern die Wirkung von Insulin und Tabletten gegen Zucker. Auerdem unterdrcken sie die Symptome eines zu niedrigen Zucker- Nebenwirkungen der Betablocker Page 24 25 spiegels. Auch die Wirkung von Beruhigungs- und Schlafmit- teln wird durch Betablocker verstrkt. Informieren Sie daher Ihren Arzt, wenn Sie solche Mittel einnehmen mssen. Andere Mittel wieder knnen die Wirkung der Betablocker verstrken. Dazu gehren auch die Herzglykoside (siehe unten), die zur Behandlung der Herzschwche eingesetzt werden. Wenn Sie den Beipackzettel eines Betablockers lesen, werden Sie oft die Herzschwche ( Herzinsuffizienz ) unter den Anwen- dungsgebieten nicht finden. In einigen Fllen wird die Herzin- suffizienz sogar unter den Gegenanzeigen angefhrt. Lassen Sie sich dadurch nicht beirren. Der Einsatz von Betablockern bei Herzschwche ist erst in den 90er Jahren untersucht und die Wirksamkeit nachgewiesen worden. Sie gehren aber inzwischen zusammen mit den ACE-Hemmern zu den wichtig- sten Arzneimitteln zur Behandlung der Herzschwche. Herzglykoside Zu dieser Arzneimittelgruppe gehren die ltesten bekannten herzwirksamen Medikamente. Sie sind Bestandteil vieler Pflan- zen wie Fingerhut, Meerzwiebel, Maiglckchen und Adonisrs- chen und werden in der Medizin seit ber 200 Jahren einge- setzt. Der britische Mediziner William Withering (17411799) hat diese Mittel der Volksmedizin abgeguckt und in die Lehr- medizin eingefhrt. Er war der Meinung, sie seien harntreiben- de Mittel. Kein Wunder, denn er sah, da die Flssigkeitsan- sammlungen und Schwellungen verschwanden und der Pati- ent groe Mengen Harn ausschied. Erst viel spter wurde der wahre Wirkungsmechanismus aufgeklrt, der in einer Strkung der Funktion des Herzmuskels besteht. Heute noch hochaktuell sind die Wirkstoffe des Fingerhuts (lateinisch Digitalis) Digoxin und Digitoxin sowie die chemi- schen Abkmmlinge des Digoxins Acetyldigoxin und Methyl- digoxin. Wenn von Herzglykosiden die Rede ist, sind diese . . . --3000,1,1500,3089,59530
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