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Abstract: . . . und 17/57 (31%) der EV-negativen Patienten hatten enterovirale IgM-Antikrper (n.s.). Bei 16% der untersuchten Kontroll- Herzen mit berwiegendem Anteil von chronisch-ischmischer Herzkrankheit wurde Enterovirus-RNA gefunden, ber die entsprechenden IgM-Antikrper bei diesen Patienten wurden von den Autoren keine Angaben gemacht. Im Gegensatz zu unserer Untersuchung wurde in beiden genannten Studien ein ELISA-Test zur Antikrper-Bestimmung verwendet, der neben CVB1-5 auch andere ubiquitr auftretende Enteroviren nachweist. In einer anderen Untersuchung wurde bei 49% der DCM-Patienten mittels nRT-PCR enterovirale RNA gefunden, alle Kontrollen mit nicht-infektisen Herzerkrankungen waren EV-negativ. bereinstimmend waren der Antikrpernachweis fr CVB in allen Fllen sowohl durch Bestimmung der Neutralisationstiter als auch der IgM-Spiegel im ELISA-Test negativ (31). Schlufolgerung. In unserer Studie bestand keine Korrelation zwischen dem molekularbiologischen Nachweis von enteroviraler RNA im Myokardbioptat und dem entsprechenden CVB-Neutralisationstiter als auch zum klinischen Schweregrad der Herzinsuffizienz. Da auch bei unge match ten Kontrollpersonen hufig Ak-T bis zur hchsten untersuchten Verdnnungsstufe des Neutralisationstestes (1:1280) nachgewiesen wurden, besitzt die Serologie nur eine eingeschrnkte diagnostischen Aussagekraft. Die routinemige Bestimmung von Ak-T gegen CVB bei Patienten . . . . . . einen nachweisbaren Ak-T gegen CVB ( = 1:10), in 56% der Flle war der Titer = 1:80. Lediglich fr CVB3 und 5 wurde ein im Trend hherer Titer fr die EV-positiven Patienten beobachtet. Die relativ kleinen Patientenzahlen schrnken die statistische Aussagekraft ein, allerdings wurde auch bei den Blutspendern als unge match te Kontrollpersonen in 48/50 (96%) Fllen Antikrper gegen mindestens einen der CVB-Serotypen beobachtet, so da einen hohe Durchseuchung mit CVB auch in der Normalbevlkerung anzunehmen ist. Bei ca. drei Viertel der Blutspender waren die Ak-T dabei signifikant erhht ( = 1:80). Die maximalen Ak-T waren im Trend bei den Blutspendern hher als in der Gesamtgruppe der Patienten mit Myokarditis und DCM. Fr den Serotyp B4 waren die Ak-T bei den Blutspendern sogar signifikant hher, fr die brigen Serotypen waren die Unterschiede statistisch nicht relevant. Page 12 12 Korrelation zwischen EV-Nachweis und CVB-Antikrpertiter. Nur in wenigen Publikationen wurden molekularbiologische und serologische Ergebnisse bei Patienten mit entzndlichen Herzmuskelerkrankungen verglichen. Muir et al. (9) beobachteten zum Zeitpunkt der Herztransplantation bei Patienten mit DCM hufiger enterovirusspezifische IgM-Antikrper als bei Kontrollpatienten mit nicht-entzndlichen Herzerkrankungen, die Hhe der Antikrper-Spiegel war in beiden Gruppen gleich. Lediglich . . . --3000,2,750,3167,29549
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