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Abstract: . . . CVB-Antikrper des gleichen Serotypes, die eine Kreuzinfektion zwischen den unmittelbaren Kontaktpersonen der DCM-Patienten nahelegen (30). In der vorliegenden Arbeit wurden die Neutralisationstiter gegen CVB der Serotypen 1-6 mit demdirekten molekularbiologischen Nachweis von Enterovirus-RNA im Myokard von Patienten mit Myokarditis und DCM verglichen. Diese Ergebnisse wurden den Neutralisationstiter einer aus gesunden Blutspendern bestehenden Kontrollgruppe gegenbergestellt. In der Gesamtpopulation der Patienten fand sich sowohl hinsichtlich der Prvalenz als auch der Hhe der CVB-Neutralisationstiter keine Korrelation mit dem Resultat der EMB. In unserer Studie hatten 30/34 (88,2%) Patienten einen nachweisbaren Ak-T gegen CVB ( = 1:10), in 56% der Flle war der Titer = 1:80. Lediglich fr CVB3 und 5 wurde ein im Trend hherer Titer fr die EV-positiven Patienten beobachtet. Die relativ kleinen Patientenzahlen schrnken die statistische Aussagekraft ein, allerdings wurde auch bei den Blutspendern als unge match te Kontrollpersonen in 48/50 (96%) Fllen Antikrper gegen mindestens einen der CVB-Serotypen beobachtet, so da einen hohe Durchseuchung mit CVB auch in der Normalbevlkerung anzunehmen ist. Bei ca. drei Viertel der Blutspender waren die Ak-T dabei signifikant erhht ( = 1:80). Die maximalen Ak-T waren im Trend bei den Blutspendern hher als in der Gesamtgruppe der Patienten mit Myokarditis und DCM. Fr den Serotyp B4 waren die Ak-T bei den Blutspendern sogar signifikant hher, fr die brigen Serotypen waren die Unterschiede statistisch nicht relevant. Page 12 12 Korrelation zwischen EV-Nachweis und CVB-Antikrpertiter. Nur in wenigen Publikationen wurden molekularbiologische und serologische Ergebnisse bei Patienten mit entzndlichen Herzmuskelerkrankungen verglichen. Muir et al. (9) beobachteten zum Zeitpunkt der Herztransplantation bei Patienten mit DCM hufiger enterovirusspezifische IgM-Antikrper als bei Kontrollpatienten mit nicht-entzndlichen Herzerkrankungen, die Hhe der Antikrper-Spiegel war in beiden Gruppen gleich. Lediglich bei 1/24 (4%) DCM-Patienten, jedoch bei 4/51 (7,8%) der Kontrollpatienten wurde enterovirales Genom mittels PCR nachgewiesen. Nur bei 2 der insgesamt 5 EV-positiven Patienten wurden IgM-Antikrper in Serum festgestellt. Die Nachweisquote von enteroviraler RNA lag in dieser Studie vergleichsweise niedrig, mglicherweise bedingt durch eine bereits erfolgte Elimination der enteroviralen RNA bei fortgeschrittenen Krankheitsstadium. Jeffrey et al. (28) konnten bei nur 6/63 (10 %) DCM-Patienten Enterovirus-Genome in der Biopsie nachweisen, 1/6 (17%) der EV-positiven Patienten und 17/57 (31%) der EV-negativen Patienten hatten enterovirale IgM-Antikrper (n.s.). Bei 16% der untersuchten Kontroll- . . . --3000,1,1500,3096,29549
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