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Abstract: . . . die gegen myokardiales Myosin gerichtet sind. Diese Methode ermglicht eine Myokardnekrose mit hoher Sensitivitt und hohem negativem pre- diktivem Wert zu diagnostizieren. Die Diffe- rentialdiagnose zur ischmischen Infarktne- krose ist aber schwierig. Die hohe Sensitivitt ergibt sich aus Studien mit einem hochselek- tionierten Patientengut und ist nicht auf die Routinediagnostik im Alltag bertragbar. Bisher kommt dem MRI in der Myokarditis - Diagnostik [44, 45] dieselbe Wertigkeit zu wie der Antimyosin-Antikrper-Szintigraphie. Das MRI drfte aber insgesamt ein hheres Potential besitzen. Gegliedert nach den klinischen Haupt- symptomen ergeben sich folgende Abklrungs- pfade (Abb. 3): Bei Patienten, die sich als aku- tes koronares Syndrom prsentieren, ist in je- dem Fall eine Notfall-Angiographie indiziert. Bei Arrhythmien interessiert, ob sich eine zu- grundeliegende strukturelle Herzerkrankung . . . . . . verlangt (1.) eine genaue diagnostische Aufarbeitung, insbesondere den Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung, die Bestimmung der linksventrikulren Funktion sowie die Suche nach Rhythmus- strungen und (2.) Langzeitverlaufsdaten. Deshalb sind zugrundeliegende pathophysio- logische Erkenntnisse, um allenfalls spezifi- sche Therapieanstze zu gewinnen, grosse Re- gister und randomisierte Behandlungsstudien mit przis formulierten Einschlusskriterien und vordefinierten Subgruppen unbedingt notwendig. Literatur 1 Aretz HT, Billingham ME, Edwards WD, Factor SM, Fallon JT, Fenoglio JJ, et al. Myocarditis. A histopathologic defini- tion and classification. Am J Cardiovasc Pathol 1987;1:314. 2 Lieberman EB, Hutchins GM, Herskowitz A, Rose NR, Baughman KL. Clinicopathologic description of myocardi- tis. J Am Coll Cardiol 1991;18:161726. 3 Gravanis MG, Sternby NH. Incidence of myocarditis. Arch . . . . . . zeigen [57]. Konklusion Die Diagnose der Myokarditis gestaltet sich nach wie vor schwierig, da einheitliche dia- gnostische Kriterien fehlen. Die vielgestaltige Manifestation der Krankheit mit mglichem deletrem Verlauf verlangt (1.) eine genaue diagnostische Aufarbeitung, insbesondere den Ausschluss einer koronaren Herzerkrankung, die Bestimmung der linksventrikulren Funktion sowie die Suche nach Rhythmus- strungen und (2.) Langzeitverlaufsdaten. Deshalb sind zugrundeliegende pathophysio- logische Erkenntnisse, um allenfalls spezifi- sche Therapieanstze zu gewinnen, grosse Re- gister und randomisierte Behandlungsstudien mit przis formulierten Einschlusskriterien und vordefinierten Subgruppen unbedingt notwendig. Literatur 1 Aretz HT, Billingham ME, Edwards WD, Factor SM, Fallon JT, Fenoglio JJ, et al. Myocarditis. A histopathologic defini- tion and classification. . . . --3000,3,500,3248,45212
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