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Abstract: . . . bei einem Groteil der Patienten eine weitere Absenkung der DFT erzielt werden. 14,245,291,12 Aufgrund der Vereinfachung der Sondenimplantation und durch die weitere Miniaturisierung der Aggregate konnte sich die ICD-Therapie als Standardtherapie durchsetzen. Abbildung 23 ICDs der Firma Medtronic von 1989 bis 2000 als Ausdruck des technischen Fortschrittes; CC, Volumenangabe in cm 3 . Page 38 30 30 3.5 Komplikationen der ICD-Therapie Trotz der eindeutig belegten berlegenheit der Defibrillatortherapie gegenber einer medikamentsen Therapie, hinsichtlich der Prvention eines pltzlichen Todes bei Patienten mit lebensbedrohlichen ventrikulren Tachyarrhythmien, ist die Therapieform nicht ohne Risiken und Komplikationen. 109,202,275,274 Hauptkomplikationen sind inadquate Therapieabgaben, Fehlfunktionen von Generatoren oder Elektrodensystemen und die operative Letalitt. 81,276,60 Durch die Einfhrung der transvensen Sondensysteme und die subpectorale Implantation konnte die operative Letalitt deutlich gesenkt werden. Die brigen technischen Probleme konnten bisher aber nicht vollstndig gelst werden, da die Sondensysteme infolge von Alterungsprozessen und mechanischen Belastungen sehr stranfllig sind. 173 Abbildung . . . . . . 173 Abbildung 24 Links: Der Isolationsdefekt ist deutlich sichtbar. Die Sondenisolation ist infolge einer mechanischen Belastung abgerieben, die Wendel liegt frei und ist in ihrer Struktur zerstrt. Rechts: Mikroskopische Darstellung einer Sonde mit einem alterungsbedingten Isolationsdefekt (umgebungsbedingte Mikrorisse). Allerdings wurde es durch die technische Weiterentwicklung der ICD-Aggregate und eine immer genauere Analyse und Detektion mglich, eine differenziertere Therapieabgabe zu erreichen und Fehlfunktionen einzuschrnken. 3.5.1 Inadquate Therapie Die Abgabe inadquater Therapien kann sowohl Ausdruck einer Fehlfunktion des Defibrillatorsystems sein oder durch Fehlinterpretation des zugrunde liegenden Rhythmusereignisses ausgelst werden. 202 Page 39 31 31 Eine solche Abgabe inadquater und oft mehrfacher Entladungen des Defibrillators stellt fr die Patienten eine enorme Belastung und Beeintrchtigung dar und fhrt oft zu einer verminderten Akzeptanz der Therapie. 3.5.1.1 Supraventrikulre Tachykardien Die Ursachen inadquater Therapieabgaben sind supraventrikulre Tachykardien in Form von Sinustachykardien, paroxysmalen supraventrikulren Tachykardien und am hufigsten Vorhofflimmern und/oder Vorhofflattern mit schneller atrio- ventrikulre . . . --3000,2,750,3093,63968
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