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Abstract: . . . Stimulation (ATP) Eine Terminierung von ventrikulren Reentry-Tachykardien mittels programmierter Stimulation gelingt durch vorzeitige Einzelstimulation, vorzeitige Abgabe von zwei oder mehreren Impulsen und die so genannte berstimulation. 285 Durch eine Steigerung der Stimulationsenergie 282 oder durch das Zufgen von Zusatzimpulsen an eine Stimulationsreihe (Burst) knnen ventrikulre Tachykardien erfolgreicher terminiert werden. 251 Abbildung 22 Schematische Darstellung einer antitachykarden Stimulation. Die Frequenz der Stimulationsimpulse ist abhngig von der Zykluslnge der ventrikulren Tachykardie (hier 400ms). In diesem Falle betrgt die Zykluslnge der antitachykarden Stimulation 81% (hier 324ms) der registrierten Frequenz. Page 37 29 29 Der Erfolg der antitachykarden Stimulation ist abhngig von der Frequenz der zugrundeliegenden Tachykardie. In vielen Studien konnte gezeigt werden, dass bis zu 87% aller Kammertachykardien durch eine antitachykarde Stimulation mit dem ersten Therapieversuch terminiert werden konnten. 286,91,13,284,156 Diese Art der Therapie wird von fast allen Patienten problemlos toleriert. 3.4 Kardioversion und Defibrillation Bei den Aggregaten der ersten Generation wurde die Stimulationsenergie ber epikardiale Patch-Elektroden, die direkt auf das Herz aufgenht wurden, abgegeben. Diese Aggregate verfgten zwar ausschlielich ber die Mglichkeit der monophasisch singulren Schockform, erreichten bei dieser Elektrodenkonfiguration aber bereits ausgezeichnete Defibrillationsschwellen (DFT). 290 Mit der Entwicklung der biphasischen Schockform konnte bei einem Groteil der Patienten eine weitere Absenkung der DFT erzielt werden. 14,245,291,12 Aufgrund der Vereinfachung der Sondenimplantation und durch die weitere Miniaturisierung der Aggregate konnte sich die ICD-Therapie als Standardtherapie durchsetzen. Abbildung 23 ICDs der Firma Medtronic von 1989 bis 2000 als Ausdruck des technischen Fortschrittes; CC, Volumenangabe in cm 3 . Page 38 30 30 3.5 Komplikationen der ICD-Therapie Trotz der eindeutig belegten berlegenheit der Defibrillatortherapie gegenber einer medikamentsen Therapie, hinsichtlich der Prvention eines pltzlichen Todes bei Patienten mit lebensbedrohlichen ventrikulren Tachyarrhythmien, ist die Therapieform nicht ohne Risiken und Komplikationen. 109,202,275,274 Hauptkomplikationen sind inadquate Therapieabgaben, Fehlfunktionen von Generatoren oder Elektrodensystemen und die operative Letalitt. 81,276,60 Durch die Einfhrung der transvensen . . . --3000,1,1500,3097,63968
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