|
Abstract: . . . bestimmt werden. Der Serummagnesiumspiegel wird als Anhaltspunkt in der Klinik akzeptiert, da eine lockere Korrelation zwischen den Werten im Serum, den Erythrozyten, Leukozyten und den Geweben festgestellt wurde (96). Dynamische Untersuchungen des Magnesiumstatus Es existieren orale und parenterale Belastungstests. Sie basieren auf der Gabe von radioakti- ven oder stabilen Magnesiumisotopen. Parenterale Belastungstests beruhen auf der Existenz eines zellulren "Sogs" fr Magnesium, der bei Defizit erhht ist. Der orale Belastungstest ist der wichtigste Test zur Beurteilung des Magnesiumstatus. Page 13 Seite 8 1.2 Der akute Myokardinfarkt Ein akuter Myokardinfarkt beinhaltet die Ausbildung einer Myokardnekrose als Folge einer kritischen Einengung eines Koronararterienastes (59). Der Verschlu des Herzkranzgefes erfolgt meist durch einen Thrombus in der sklerotischen Koronararterie, durch eine intramurale Intimablutung oder durch eine akute dematse Schwellung arteriosklerotischer Plaques. Weitere Ursache fr einen akuten Herzinfarkt knnen schwere atherosklerotische Koronarstenosen ohne zustzliche Thrombose, Stenosen der aortalen Koronarostien, koronare Embolien oder entzndliche Vernderungen der Koronar- gefe sein (21). 1.2.1 Pathophysiologie des Myokardinfarktes Fllt der Blutflu im Koronargef unter 25%, kommt es zu irreversiblen Schden . . . . . . welche an einem Diabetes mellitus oder Alkoholismus erkrankt waren oder welche mit Calciumantagonisten, Diuretika, Magnesium oder Digitalis therapiert wurden mit dem der Patienten, auf welche keines dieser Charakteristika zutraf, zeigte die erstgenannte Patientengruppe an beiden Untersuchungsta- gen hhere durchschnittliche MGS-Spiegel. Die Patienten, welche nicht mit Magnesium behandelt worden waren, wiesen einen geringfgig hheren durchschnittlichen MGS-Wert als die Infarktgruppe inklusive der mit Magnesium the- rapierten Patienten am Tag 2 p.i. auf. 4.3 Zusammenhang zwischen Infarktgre und Magnesiumspiegel im Serum und Erythrozyten bei akutem Herzinfarkt Als Richtgre fr die Ausdehnung des Myokardinfarktes wurde die maximale CK im Serum herangezogen. Die CK wurde am Aufnahmetag, an Tag 1 und Tag 2 nach dem Infarkt be- stimmt. Zur Beurteilung eines mglichen Zusammenhangs zwischen maximaler CK und den MGE- und MGS-Werten wurden die beobachteten Werte der gesamten Infarktpatienten herangezogen. Zur Verdeutlichung des Trends der Kurvenverlufe sind jeweils die tatschlich gemessenen Werte und die geglttete Kurve mit zustzlicher Bildung eines gleitenden Mittelwertes in einem Diagramm dargestellt. Erythrozytenmagnesium/ maximale CK Bei Beurteilung des Zusammenhangs MGE 1/CK max zeigt sich, da die gemessenen MGE 1 umso niedriger waren, je hher die maximal gemessene . . . --3000,2,750,3178,64007
|