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Abstract: . . . keine Vernderungen zeigen, kein retrosternaler Schmerz vorhanden ist, hmodynamisch stabil ist und eine gesunde Hautfarbe hat, kann man mit grosser Wahrscheinlichkeit ein akutes koronares Ereignis ausschliessen. Wenn der Patient dann noch Fieber hat, ist der Verdacht gross auf irgend eine Infektion wie in diesem Fall. Doch Achtung: Es knnte auch sein, dass der Patient Flhe und Luse hat: So ist es gut mglich dass jemand mit einer Pneumonie einen Myokardinfarkt erleidet. Sollte also nur eines dieser Symptome auftreten ist Vorsicht angebracht. Prklinisch knnen wir keinen Myokardinfarkt ausschliessen. Uns fehlt die entsprechende Ausrstung dazu. Fazit: Es ist nicht immer mglich, eine Pneumonie von einem Myokardinfarkt zu unterscheiden. Meistens gelingt dies zwar, da die Symptome absolut typisch und verschieden sind. Aber wie es in der Medizin so ist, gibt es auch Situationen, in welchen es unklar ist, auf was die Beschwerden zurckzufhren sind. Page 10 10 Schlussfolgerung Ich werde von nun an bei jedem Einsatz die Meldung zwar zur Kenntnis nehmen, mich aber nicht darauf versteifen. Es wre falsch zu denken, dass ich jetzt 100-prozentig einen Herzinfarkt erwarten kann, nur weil die Einsatzleitstelle das mitgeteilt hat. Schlussendlich liegt es in meiner Verantwortung, die geeignete Therapie fr das Problem des Patienten einzuleiten. . . . . . . was fr eine Infektion spricht) und einem CRP (C-reaktives Protein, ein Entzndungsparameter. Normwert zwischen 0,8-8 mg/l) von 98 mg/l EKG: Das 12-Kanal-Ekg zeigt eine Sinustachykardie und einen linksanterioren Hemiblock (Strung des Reizleitungssystems des Herzens in der linken, vorderen Region) auf. Rntgen: Das konventionelle Rntgenbild des Thorax zeigt ein Infiltrat (vernderter Gewebebezirk) im rechten Oberlappensegment Page 9 9 (Alle Normwerte aus Pschyrembel, 257. Auflage) Aufgrund all dieser Befunde wurde die Diagnose einer Pneumonie im rechten Oberlappensegment gestellt. Durch eine intravens verabreichte Antibiose.(Wachstumshemmung oder Abttung von Mikroorganismen) kam es zu einer kontinuierlichen Besserung des Allgemeinzustandes und die Schmerzen in den Extremitten, welche man als Gliederschmerzen bei Infekt beurteilte, waren rcklufig. Die Laborchemische Verlaufskontrolle 3 Tage spter zeigte eine Normalisierung der Infektparameter. Auch das Rntgenbild wies eine fast vollstndige Rckbildung des Infiltrates auf. Als Nebendiagnose wurde eine Lactoseunvertrglichkeit (Milchzucker) entdeckt. Nach strickter Lactose-freier Dit normalisierte sich auch der Stuhlgang. Der Patient konnte 7 Tage nach Einweisung das Spital in stark gebessertem Allgemeinzustand verlassen . 4. Konsequenzen Wegen der Einsatzmeldung . . . --3000,2,750,3159,22962
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