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Abstract: . . . die Bundesanstalt fr Arbeit ( 2). 1.3.3 Rehabilitationsmanahmen nach Herzinfarkt In der Bundesrepublik Deutschland existiert ein weltweit nahezu einzigartiges System der Rehabilitation nach erlittenem Herzinfarkt. Nach dem stationren Behandlungskonzept im Akutkrankenhaus, Phase I der Rehabilitation nach WHO, welches die Diagnostik und Therapie sowie die Intensivpflege, Frhmobilisation, medikamentse Behandlung und psychosoziale Betreuung umfasst, wird in der Regel Page 30 24 die Anschlussheilbehandlung, die Phase II nach WHO, stationr durchgefhrt. Ziel der umfassenden kardiologischen Rehabilitation ist dabei die Verbesserung der Lebensqualitt und der Lebenserwartung sowie die Wiedereingliederung des Patienten in sein soziales und berufliches Umfeld. Um die genannten Rehabilitationsziele zu erreichen, wird ein Rehabilitationsplan erstellt, der die individuellen medizinischen und psychologischen Probleme des Patienten bercksichtigt [10]. Die Anschlussheilbehandlung soll im Anschluss an die Behandlung im Akutkrankenhaus innerhalb von zwei Wochen nach der Entlassung erfolgen [77]. Anschlieend hat der Patient die Mglichkeit, zu Hause in der Phase III den Rehabilitationserfolg in einer ambulanten Herzgruppe (AHG) zu sichern, eine Mglichkeit, die ihm inzwischen flchendeckend zur Verfgung steht [22]. Die verbesserte Akutbehandlung des Myokardinfarktes, die dazu gefhrt hat, dass immer mehr Patienten den Infarkt berleben, hat zur Folge, dass die Rehabilitationsphase an Bedeutung gewonnen hat [214]. Auf der Grundlage epidemiologischer Daten sowie der Ergebnisse groer Interventionsstudien wurden Richtlinien zur Sekundrprvention der koronaren Herzerkrankung erarbeitet [188]. Die umfassende kardiologische Rehabilitation kann ambulant oder in einer Kureinrichtung erfolgen. Die Rehabilitation zielt auf eine Wiederherstellung des Patienten ab und bercksichtigt sowohl physikalische, psychologische als auch sozio- konomische Faktoren. Dieser Prozess sollte mglichst frh nach der Entlassung aus dem Akutkrankenhaus einsetzen und in den folgenden Wochen und Monaten fortgesetzt werden [4]. In der Rehabilitation von Herzinfarktpatienten stehen krperliches Leistungstraining, Ernhrungs- und Bewegungsberatung, Konfliktbewltigung, das Finden einer neuen Lebenseinstellung sowie medikamentse Langzeittherapie gleichberechtigt nebeneinander [176]. Angesichts des raschen Fortschritts der interventionellen Kardiologie, demographischer Vernderungen - es sind zunehmend ltere und krnkere Patienten betroffen - sowie konomischer Zwnge und der politischen Vorgabe eines ambulanten Behandlungsprimats wurde ein Innovationsprozess in Gang gesetzt, der Page 31 25 unter dem Stichwort Flexibilisierung . . . --3000,1,1500,3098,63946
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Ischsche Herzerkrankungen, inklusive Myokardinfarkt
von: www.epilepsie-online.de
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